Gesetzliche Grundlagen

Die „Ökokontoverordnung Mecklenburg-Vorpommern (ÖkoKtoVO M-V)“ trat am 22. Mai 2014 in Kraft.

Sie regelt das Verfahren, die Zuständigkeiten und die Anrechnung von Ökokontomaßnahmen sowie den Handel mit diesen Maßnahmen, die Einrichtung von Flächenpools, das Führen von Verzeichnissen für Kompensations- und Ökokontomaßnahmen, die Anerkennung von Flächenagenturen und die Übertragung von Verpflichtungen des Eingriffsverursachers mit befreiender Wirkung auf anerkannte Flächenagenturen.

Die funktionale Einordnung der Kompensations- und Ökokontomaßnahmen erfolgt anhand von Maßnahmetypen, die in einer Matrix wiederum bestimmten Zielbereichen zugeordnet sind. Als Zielbereich werden in diesem Zusammenhang ausgewählte Lebensraumklassen definiert, deren naturschutzfachlicher Zustand durch eine Kompensationsmaßnahme verbessert werden kann. Flächen, die mehr Maßnahmetypen umfassen, werden als "Komplexmaßnahme" bezeichnet.

Übersicht potentieller Kompensationsmaßnahmen nach Zielbereichen: